BHW - Der Baufinanzierer der Postbank

LANDESPREISVERLEIHUNGEN


STRAHLENDE SIEGER

Die Landessieger im Wettbewerb „Netzwerk Nachbarschaft 2007“ stehen fest. Auf festlichen Preisverleihungen, die bei den Initiativen vor Ort stattfanden, wurden im Beisein der Landessozialminister und -ministerinnen bzw. -senatoren und -senatorinnen die engagierten Nachbarn ausgezeichnet. 

 
Landessieger Bayern 2007 - ergon e.V.


Staatssekretär Jürgen W. Heike (l.) und Ludwig Gruber (r.), Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, gratulieren Eugen Kuntze (Mitte), dem Vorsitzenden des Vereins „ergon e.V.“.
 
 
Der „Kulturgarten Hadern“ ist eines der größten interkulturellen Gartenprojekte Deutschlands. Zwischen Kichererbsen, Kürbissen und Stangenbohnen lernen sich die Nachbarn ungezwungen kennen. Mehr...
  

 
Landessieger Schleswig-Holstein 2007 – Allmende Wulfsdorf e.V.
 

(v.l.) Eggo Rettmer, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, Dr. Gitta Trauernicht, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren, Karl Fischer, aktives Mitglied des Vereins und Fritz, jüngster Allmende-Bewohner mit seiner Mutter Katrin Sagener.
 
250 Nachbarn wohnen und arbeiten in der „Allmende Wulfsdorf“ in Ahrensburg. Unter dem Motto „Mitplanen, selber gestalten, anpacken und umsetzen“ ist in ökologischer Bauweise ein kleines Dorf aus rund 100 Eigentumswohnungen und zehn Sozialwohnungen entstanden. Alte und Junge, Menschen mit Behinderungen, Familien und Singles leben dort in verschiedenen Wohnformen zusammen – ob betreut, in Mehrgenerationen-Häusern oder Wohngemeinschaften. Mehr...
 

 
Landessieger Hessen 2007 –
Nachbarschaftstreff Forum Sprendlingen Nord e.V.

 


(v.l.) Die aktiven Mitglieder Tindaro Canciglia, Gaby Buchwald und Sabine Grundmann, Robin Scheible, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, Konfliktvermittler Dr. Alfred Müller und Staatssekretär Gerd Krämer.
 
Der Norden von Dreieich-Sprendlingen ist geprägt von einer schwachen sozialen Infrastruktur und einem hohen Anteil ausländischer Bewohner. In einer umgebauten Garage gründeten besorgte Nachbarn deshalb 1997 das „Café Motz". Dies war der Startschuss für den Nachbarschaftsverein „Forum Sprendlingen Nord e.V.“, der 1999 mit Hilfe der Stadt einen Treffpunkt in den Räumen des Cafés eröffnete. Mehr...


 
Landessieger Berlin 2007 – Bremer Höhe eG
 


(v.l.) Die Vertreter der Bremer Höhe Ulf Heitmann, Dr. Barbara König und Tino Kotte, Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Rainer Schütte, Gebietsdirektor der Postbank Finanzberatung AG und Dr. Andreas Kapphan, aktives Genossenschaftsmitglied.
 
Über 50 Nachbarn in Berlin gründeten Anfang 2000 die Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ eG und verhinderten so den Verkauf ihrer Wohnungen an einen privaten Investor. Sie kauften die 49 Gebäude mit 520 Wohnungen und begannen im Jahr darauf in Eigenregie mit der denkmalgerechten und ökologischen Modernisierung. Das Volumen: 25 Millionen Euro. Sie legten 120 Wohnungen zusammen, um genug Platz für Familien mit Kindern zu schaffen, bauten 22 Wohnungen alten- und behindertengerecht um und richteten einen Gemeinschaftsraum ein. Mehr...


 
Landessieger Saarland 2007 – Die Insulaner
 


Harald Kraußhaar (l.), Ellen Kraußhaar (4.v.l.) und Susanne Wiatr mit Tochter Katharina (r.), engagierte Bewohner der Inselstraße, Sozialminister Josef Hecken (2.v.l.), Lothar Wölke, Gebietsdirektor der Postbank Finanzberatung AG (3.v.l.), und Rainer Schetting, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG (2.v.r.).
 
Die „Insulaner“, wie sich die Bewohner der Inselstraße in Friedrichsthal nennen, pflegen seit sieben Jahren eine lebendige Nachbarschaft. In „ihrer “ kleinen Bergmannsiedlung kennt nicht nur jeder der 58 Nachbarn jeden, sondern hilft dem anderen auch, wo er nur kann. Älteren oder kranken Menschen wird im Winter der Schnee vom Gehweg geräumt, andere Nachbarn erledigen die Einkäufe oder helfen bei Reparaturen und technischen Problemen. Besonders ein gehbehinderter Nachbar weiß diese Hilfe sehr zu schätzen. Mehr...


 
Landessieger Sachsen-Anhalt 2007 – Bürgerinitiative Stendal e.V. (BIS e.V.)
 


Vereinsvorsitzende Marion Mohr (links), Sozialministerministerin Dr.
Gerlinde Kuppe (Mitte) und Reinhold Jäger, Gebietsdirektor Postbank Finanzberatung AG (rechts).
 
Neun Bürger aus Stendal gründeten 2004 die Bürgerinitiative Stendal e.V. (BIS e.V.), um sich einem in der Region weit verbreiteten Problem zu stellen: Immer mehr junge Menschen ziehen fort, um Arbeit zu finden, während der Anteil der zurückbleibenden älteren Generation wächst. BIS e.V. mobilisiert engagierte Nachbarn, die sich für die Seniorenbetreuung einsetzen, damit alte Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung leben können. Mehr...


 
Landessieger Rheinland-Pfalz 2007 – Wohnprojekt Kaiserbacher Mühle
 


(v.l.) Verbandsbürgermeister Hermann Bohrer, Bernhard Scholten (Abteilungsleiter Familie des Landessozialminsteriums), Norbert Schäfer (Vertreter und Mitbegründer der Initiative), Rüdiger Gebhard (Vertriebsdirektor Postbank Finanzberatung), Frau Wittmann (4. v.r., Bewohnerin Kaiserbacher Mühle) und weitere Vertreter der Initiative.
 
Im Wohnprojekt Kaiserbacher Mühle ­ 1999 gegründet ­ leben zur Zeit 31 Nachbarn von 3 bis 50 Jahren auf einem ehemaligen Gutshof zusammen. Ihr Plan: Das Projekt soll jedes Jahr um eine weitere Wohnpartei wachsen, denn Platz ist auf dem alten Gutshof mehr als genug: Rund 60 Menschen könnten hier später einmal zusammenleben und arbeiten. Mehr...


 
Landessieger Bremen 2007 – Nebenan – Gute Nachbarschaft tut gut!
 


Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales (l.), Tamara Exner, Mitbegründerin der Initiative (3.v.l.) und Martin Hohmann, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG (4.v.l.), mit ehrenamtlichen Helferinnen von „Nebenan“.
 
Auf einer Fortbildung zum Thema „Leben und Wohnen im Quartier“ lernten sich zehn Bremer Frauen zwischen 45 und 65 Jahren kennen und gründeten 2005 das Projekt „nebenan – Gute Nachbarschaft tut gut“. Ihre gemeinsame Vision: Das Älterwerden durch Vernetzungen quer durch den Stadtteil Neustadt zu erleichtern. Mehr...


 
Landessieger Mecklenburg-Vorpommern 2007 – Straße der Einheit
 


(Reihe vorne) Aktive Bewohner der „Straße der Einheit“ aus Ribnitz-Damgarten: Jutta Schönberg, Anneli und Judith Pressentin. (Reihe hinten) Erdtrud Mühlens als Vertreterin der BHW Bausparkasse und Sozialminister Erwin Sellering.
 
Seit nunmehr 10 Jahren wird in der „Straße der Einheit“, in Ribnitz-Damgarten, ein jährliches Straßenfest auf die Beine gestellt. Die Straße zählt insgesamt 24 Häuser, aus denen die 70 Bewohner aller Generationen mitfeiern. Jedes Jahr steht das Straßenfest unter einem anderen Motto. Vom Quiz- und Geschicklichkeitsspiel, dem Tonnenabschlagen für Kinder und Erwachsene bis über den selbst gemachten  Gaumenschmaus, trägt jeder Bewohner etwas zum Fest bei. Für die Bewohner trägt das Fest zu einem freundschaftlichen, von Hilfsbereitschaft geprägten Nachbarschaftsverhältnis bei. Mehr...


 
Landessieger Nordrhein-Westfalen 2007 – Netzanschluss
 


Reihe hinten (v.l.): Pfarrer Mario Meyer, Michael Pietens, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG und Theodor Schwarz, aktives Mitglied der Initiative. Reihe vorne (v.l.): Annemie Steves, Martina Maahsen, Waltraud Loh, Sina Stieding, Ulrike Overs (Netzanschluss) und Prof. Dr. Stefan Winter, Staatssekretär des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
 
In Deutschland gibt es immer mehr allein erziehende Mütter und Vater. Gerade sie brauchen Menschen, die ihnen helfen, den Alltag zu organisieren und ein offenes Ohr für Sorgen haben. Im Sommer 2004 gründeten deshalb fünfzig Nachbarn unterschiedlichen Alters der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Aachen West das Projekt „Netzanschluss“. Ihr Ziel: eine Anlaufstelle für allein erziehende Eltern schaffen. Mehr...


 
Landessieger Hamburg 2007 – Sonnenland e.V.
 


(v.l.) Michael Braun, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, Anatol Herold, Vereinsvorsitzender, Cindy Selini, aktives Vereinsmitglied, Elke Janßen, Postbank Finanzberatung AG, Leonie Spitzke und Lea Wenzke.
 
Das 1967 von Studenten gegründete Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. liegt mitten in der Wohnsiedlung Sonnenland im Hamburger Ortsteil Billstedt. Mit ihren fast 1.000 Wohneinheiten gilt die Siedlung als sozialer Brennpunkt, in dem vor allem einkommensschwache Familien und Menschen mit Migrationshintergrund leben. Mehr...


 
Landessieger Thüringen 2007 – Wir in Meiningen-Jerusalem e.V.
 


(v.r.): Minister Dr. Klaus Zeh, Pfarrer Michael Wagner, Vertreter und Mitbegründer der Initiative, Schüler der Gemeinde, Sabine Nießen von der AWO und Sven Strobach, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG.
 
Nach einer Podiumsdiskussion 2003 und dem beeindruckenden Statement eines Schülers („Ich sehe Hoffnungslosigkeit...“) setzten sich Bürger und Entscheidungsträger im Meininger Stadtteil Jerusalem an einen „Runden Tisch“. Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollten Bürgern der Plattenbausiedlung neue Möglichkeiten bieten, sich mit ihrem Stadtteil zu identifizieren. Aus dieser Runde entstand der Verein „Wir in Meiningen-Jerusalem e.V.“. Mehr...


 
Landessieger Sachsen 2007 – Multilinguas
 


Mandy Franke, Vorstandsvorsitzende des Vereins (ganz links), Helma Orosz, Staatsministerin für Soziales (4.v.l), Andreas Hubricht, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG (3.v.r.), Heike Steege, Auslandsbeauftragte der Stadt Chemnitz (2.v.r.) und ehrenamtliche Sprachmittler der Initiative.
 
Sprachliche Schwierigkeiten stellen für Migranten oft eine unüberwindbare Hürde in der Bewältigung ihres Alltags dar. 2003 gründeten Nachbarn in Chemnitz deshalb die Initiative „Multilinguas“. Dort engagieren sich hauptamtliche Dolmetscher, Chemnitzer mit Sprach- und/ oder Auslandserfahrungen, ausländische Bewohner, Schüler sowie Studenten als ehrenamtliche Sprachmittler. Mehr...


 
Landessieger Baden-Württemberg – LERNEN und FREIZEIT
 


(v.l.) Ehrenamtliche Helfer von LERNEN und FREIZEIT, Markus Friedrich, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, Karin König, Initiatorin des Projekts, und Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen.
 
Was tun, wenn zu Hause niemand helfen kann? Angeregt durch einen Aufruf im Gemeindeblatt zu diesem Thema gründeten engagierte Bad Rappenauer 2006 die „Initiative für Chancengleichheit“. Seitdem betreuen fünfzehn Nachbarn zwischen 14 und 65 Jahren das interkulturelle generationenübergreifende Projekt „LERNEN und FREIZEIT“. Mehr...


 
Landessieger Brandenburg 2007 – Begegnungszentrum Lunow e.V.
 


(v.l.) Editha Mercier, Vorsitzende des Begegnungszentrums Lunow e.V., Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, Hans-Joachim Rauh, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG, und Andrea Teichert, aktives Mitglied des Begegnungszentrums.
 
Als 2002 die Schule in Lunow schloss, verließen immer mehr junge Familien die Stadt und das kulturelle Leben im Ort schien am Boden. Das verfallende Schulgebäude wurde zusehends zu einem Schandfleck in der Nachbarschaft.
Gleichzeitig suchten Jugendliche einen Treffpunkt und verschiedene Vereine brauchten neue Räumlichkeiten. Kurz entschlossen gründete eine Gruppe von Nachbarn den Verein „Begegnungszentrum Lunow e.V.“ und pachtete die alte Schule für 25 Jahre. Mehr...


 
Landessieger Niedersachsen 2007 – Altstadt III – Leben im Quartier
 


(v.l.) Dr. Ursula Aumüller-Roske, Abteilungsleiterin Familie und Jugend des Niedersächsischen Landessozialministeriums, Rainer Binnewies, Vertriebsdirektor der Postbank Finanzberatung AG und Mediha Akin, Heidemarie Klingler und Wera Thilo, Betreuerinnen des interkulturellen Gartens von „Leben im Quartier“.
 
In der Altstadt von Hannoversch Münden leben Bewohner aus 27 verschiedenen Ländern. Das Zusammenleben so vieler Nationalitäten, Kulturen und Religionen führte vor allem unter den Jugendlichen des Stadtteils häufig zu Konflikten. Um das Kennen lernen der Kulturen und die Toleranz untereinander zu fördern, gründeten die Nachbarn 2003 die Arbeitgemeinschaft „Leben im Quartier“. In verschiedenen Projekten engagieren sich heute bis zu 70 Bewohner unterschiedlicher Herkunft. Mehr...

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